Pieve di Cadore - Feltre 87,3 km
Endlich bin ich wirklich in Italien angekommen. Es riecht wie Italien, es schmeckt wie Italien und es sieht wie Italien aus.
Außerdem waren es mittags 29 Grad und jetzt nach 20 Uhr sind immer noch 24 Grad.
Eigentlich wollte ich heute titeln "Die Ernte wird eingefahren".
Aber das war nur der Beginn, da ging es auf Nebenstraßen mal steil, mal flach immer abwärts. Unbewohnte Orte lagen auf meinem Weg.
Dann wurde es wieder lebhafter, Kinder übten im Verkehrsarten das Fahrradfahren.
Einmal wäre die Fahrt fast beendet gewesen. Ein Auto hielt an einer schrägen Nebenstraße in unbebautem Gelände, ich kam mit Schmackes eine steile Hauptstraße runter. Kurz bevor ich an der Einmündung war, fuhr das Auto auf die Hauptstraße. Das war sehr knapp, ich hatte alle Mühe, die Kurve zu kriegen.
Das Tourprofil zeigte eigentlich immer bergab. Aber der Fahrradweg neben der Straße war extrem hüglig. Die Alpen liegen lange hinter mir und auch von den Dolomiten gibts nur noch ein paar Ausläufer.
In Beluno musste ich einkaufen. Eine typisch italienische Einkaufsmeile vor der Stadt. Der Supermarkt war riesig. Es dauerte sehr lange, bis ich Getränke, Obst und Backwaren zwischen Textilen, Elektronik und Gartengeräten gefunden hatte. In der Obstabteilung benutzt der hygienebewusste Italiener Einweghandschuhe für das wenige unverpackte Obst. Schnell noch an einer der mindestens 20 Kassen bezahlen, dann konnte es endlich weiter gehen.
Was dann folgte, war ein ziemlicher Horror. Eine stark befahrene Landstraße ohne Fahrradweg und einem Straßenrand voller Schlaglöcher verlangte volle Konzentration. Kein Schatten, keine Möglichkeit zum Rasten. Endlich gabs in einem kleinen Ort einen Park mit Bänken zum Pause machen.
Dann gings wieder auf die Landstraße. Der gemeine Italiener, egal ob Pkw- oder Lkw-Fahrer ist ziemlich schmerzfrei, was Fahrradfahrer angeht - er ignoriert sie einfach. Besonders unangenehm fand ich dicke Treckerreifen und LKW mit Auflieger direkt neben mir.
Zum Schluss konnte ich wieder Nebenstrecken benutzen, allerdings mit ordentlichen Bergen, die mir schwer zu schaffen machten.
Endlich erreichte ich Feltre, eine wunderbar lebendige Stadt mit mittelalterlichem Zentrum.
Die Dame in Touristeninformation meinte, Venedig liegt nur noch eine Stunde entfernt - wohl etwas untertrieben!
Übrigens war sie die erste, die noch nie was von Potsdam gehört hatte. Selbst die österreichischen Motorradfahrer heute morgen wussten Bescheid. Das war vor ein paar Jahren noch ganz anders.
Bis Mestre sind es nach meiner Tourenplanung noch etwas über 100 km.
Da will ich mein Basislager aufschlagen. Fahrradfahren geht in Venedig sowieso nicht. Ob ich morgen bis dahin komme, werde ich schon sehen.
Endlich bin ich wirklich in Italien angekommen. Es riecht wie Italien, es schmeckt wie Italien und es sieht wie Italien aus.
Außerdem waren es mittags 29 Grad und jetzt nach 20 Uhr sind immer noch 24 Grad.
Eigentlich wollte ich heute titeln "Die Ernte wird eingefahren".
Aber das war nur der Beginn, da ging es auf Nebenstraßen mal steil, mal flach immer abwärts. Unbewohnte Orte lagen auf meinem Weg.
Dann wurde es wieder lebhafter, Kinder übten im Verkehrsarten das Fahrradfahren.
Einmal wäre die Fahrt fast beendet gewesen. Ein Auto hielt an einer schrägen Nebenstraße in unbebautem Gelände, ich kam mit Schmackes eine steile Hauptstraße runter. Kurz bevor ich an der Einmündung war, fuhr das Auto auf die Hauptstraße. Das war sehr knapp, ich hatte alle Mühe, die Kurve zu kriegen.
Das Tourprofil zeigte eigentlich immer bergab. Aber der Fahrradweg neben der Straße war extrem hüglig. Die Alpen liegen lange hinter mir und auch von den Dolomiten gibts nur noch ein paar Ausläufer.
In Beluno musste ich einkaufen. Eine typisch italienische Einkaufsmeile vor der Stadt. Der Supermarkt war riesig. Es dauerte sehr lange, bis ich Getränke, Obst und Backwaren zwischen Textilen, Elektronik und Gartengeräten gefunden hatte. In der Obstabteilung benutzt der hygienebewusste Italiener Einweghandschuhe für das wenige unverpackte Obst. Schnell noch an einer der mindestens 20 Kassen bezahlen, dann konnte es endlich weiter gehen.
Was dann folgte, war ein ziemlicher Horror. Eine stark befahrene Landstraße ohne Fahrradweg und einem Straßenrand voller Schlaglöcher verlangte volle Konzentration. Kein Schatten, keine Möglichkeit zum Rasten. Endlich gabs in einem kleinen Ort einen Park mit Bänken zum Pause machen.
Dann gings wieder auf die Landstraße. Der gemeine Italiener, egal ob Pkw- oder Lkw-Fahrer ist ziemlich schmerzfrei, was Fahrradfahrer angeht - er ignoriert sie einfach. Besonders unangenehm fand ich dicke Treckerreifen und LKW mit Auflieger direkt neben mir.
Zum Schluss konnte ich wieder Nebenstrecken benutzen, allerdings mit ordentlichen Bergen, die mir schwer zu schaffen machten.
Endlich erreichte ich Feltre, eine wunderbar lebendige Stadt mit mittelalterlichem Zentrum.
Die Dame in Touristeninformation meinte, Venedig liegt nur noch eine Stunde entfernt - wohl etwas untertrieben!
Übrigens war sie die erste, die noch nie was von Potsdam gehört hatte. Selbst die österreichischen Motorradfahrer heute morgen wussten Bescheid. Das war vor ein paar Jahren noch ganz anders.
Bis Mestre sind es nach meiner Tourenplanung noch etwas über 100 km.
Da will ich mein Basislager aufschlagen. Fahrradfahren geht in Venedig sowieso nicht. Ob ich morgen bis dahin komme, werde ich schon sehen.
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