Waldsassen - Etzenricht ca. 70 km
Bis heute hatte ich keine Ahnung, dass es Etzenricht überhaupt gibt, geschweige denn, w o es liegt.
Jetzt weiss ich, es liegt fünf Kilometer von Weiden in der Oberpfalz entfernt (Punkt).
Sonst gibt es zu vermerken, dass jemand dort ein durchrationalisiertes Hotel mit Hilfe von tschechischem Personal betreibt, dass auf Fahrradfahrer und Biker spezialisiert ist.
Ich hatte vorher angerufen, weil ich heute keine Lust auf Weiterfahren mehr hatte.
Und das fing so an:
Ins Hotel in Waldsassen fiel gestern Abend eine Familie ein, die sich im Restaurant daneben benahm und sprachlich im Ruhrgebiet zu verorten war. Die vier Erwachsenen und eine fast erwachsene Tochter knallten schon um 5.00 Uhr die Türen und machten jeden erdenklichen Lärm.
Als ich frühstückte, zeigte das Thermometer 3 Grad und es war sehr bewölkt. Ich fuhr also gut gelaunt und ausgeschlafen los.
Wenig später knackte es und eine vordere Packtasche hing am seidenen Faden - eine Halterung war gebrochen. Mit klammen Fingern und Kabelbindern konnte ich die Sache halbwegs reparieren.
In der Folge musste ich feststellen, dass der Wind mir vorzugsweise ins Gesicht blies und die Route über hügelige Felder verlief. Dazu kamen Regen- und Graupelschauer. Sehr unangenehm, besonders als Brillenträger. Ich denke schon länger über eine Vorrichtung nach, die den Fahrtwind in einen Gegenstrom kanalisiert und so die Brille trocken hält. Mein Sohn will mich dabei technisch nicht unterstützen.
Der Gegenwind wurde so unangenehm, dass ich mir die Regenjacke über die zwei vorher getragenen Jacken zog. Wenn nicht wenigstens ab und zu ein kleines Sonnenloch aufgetreten wäre, hätte ich das Fahrrad vielleicht zu Boden geschmissen. Ist zwar keine Lösung, hätte mir aber mental geholfen.
Ästhetik ist beim Fahrradfahren kein Kriterium!
Inzwischen hat sich nämlich auch noch heraus gestellt, dass die " edle" Beleuchtungsanlage mit Ladefunktion wohl einen Kabelbruch hat und daher mein Smartphone nur durch Akkuwechsel den ganzen Tag für Navigationszwecke einsetzbar ist.
Heute habe ich auch gemerkt, dass mir die "Körner" ausgehen und ich mal regenerieren muss. Und nicht zu vergessen, am Pfingstsonntag sind viele Gasthäuser ausgebucht, deshalb ist zeitige Klärung der Übernachtung sehr wichtig.
Also musste ich mich heute nicht groß über reden, eine kurze Etappe einzulegen.
Wie zum Hohn kam während der Anfahrt aus Weiden die Sonne raus ...
Bis heute hatte ich keine Ahnung, dass es Etzenricht überhaupt gibt, geschweige denn, w o es liegt.
Jetzt weiss ich, es liegt fünf Kilometer von Weiden in der Oberpfalz entfernt (Punkt).
Sonst gibt es zu vermerken, dass jemand dort ein durchrationalisiertes Hotel mit Hilfe von tschechischem Personal betreibt, dass auf Fahrradfahrer und Biker spezialisiert ist.
Ich hatte vorher angerufen, weil ich heute keine Lust auf Weiterfahren mehr hatte.
Und das fing so an:
Ins Hotel in Waldsassen fiel gestern Abend eine Familie ein, die sich im Restaurant daneben benahm und sprachlich im Ruhrgebiet zu verorten war. Die vier Erwachsenen und eine fast erwachsene Tochter knallten schon um 5.00 Uhr die Türen und machten jeden erdenklichen Lärm.
Als ich frühstückte, zeigte das Thermometer 3 Grad und es war sehr bewölkt. Ich fuhr also gut gelaunt und ausgeschlafen los.
Wenig später knackte es und eine vordere Packtasche hing am seidenen Faden - eine Halterung war gebrochen. Mit klammen Fingern und Kabelbindern konnte ich die Sache halbwegs reparieren.
In der Folge musste ich feststellen, dass der Wind mir vorzugsweise ins Gesicht blies und die Route über hügelige Felder verlief. Dazu kamen Regen- und Graupelschauer. Sehr unangenehm, besonders als Brillenträger. Ich denke schon länger über eine Vorrichtung nach, die den Fahrtwind in einen Gegenstrom kanalisiert und so die Brille trocken hält. Mein Sohn will mich dabei technisch nicht unterstützen.
Der Gegenwind wurde so unangenehm, dass ich mir die Regenjacke über die zwei vorher getragenen Jacken zog. Wenn nicht wenigstens ab und zu ein kleines Sonnenloch aufgetreten wäre, hätte ich das Fahrrad vielleicht zu Boden geschmissen. Ist zwar keine Lösung, hätte mir aber mental geholfen.
Ästhetik ist beim Fahrradfahren kein Kriterium!
Inzwischen hat sich nämlich auch noch heraus gestellt, dass die " edle" Beleuchtungsanlage mit Ladefunktion wohl einen Kabelbruch hat und daher mein Smartphone nur durch Akkuwechsel den ganzen Tag für Navigationszwecke einsetzbar ist.
Heute habe ich auch gemerkt, dass mir die "Körner" ausgehen und ich mal regenerieren muss. Und nicht zu vergessen, am Pfingstsonntag sind viele Gasthäuser ausgebucht, deshalb ist zeitige Klärung der Übernachtung sehr wichtig.
Also musste ich mich heute nicht groß über reden, eine kurze Etappe einzulegen.
Wie zum Hohn kam während der Anfahrt aus Weiden die Sonne raus ...
Hey Peter, jeden Abend freue ich mich auf einen neuen Bericht von dir. Hab richtig Lust bekommen,selbst loszuradeln. Noch stehen mir allerdings die Ausreden (Zeit,Ausrüstung,Wetter...) im Weg ;P.
AntwortenLöschenHalte durch ! LG aus Fahrland
Hallo hier meldet sich Nyleve H. aus V. Auch ich lese täglich deine Berichte. Ob dir die Fahrt wohl diesmal gelingen wird, bei so viel Pleiten, Pech und Pannen? Ich wünsche dir jedenfalls , dass du dein Ziel unversehrt erreichst und das Wetter mitspielt.
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