Regensburg - Attenkirchen 98,7 km
Heute ging es nach dem Ruhetag wieder los. Es fühlt sich alles wieder ganz neu an.
Mangels Thermometer frage ich meine App und bin irritiert:
Also ziehe ich Beinlinge und eine Jacke an. Als ich endlich aufbrechen, hat die Sonne schon fleißig gearbeitet und nach einigen Kilometern lege ich alles wieder ab.
Sehr nervend ist es, aus größeren Städten den richtigen Weg heraus zu finden. In Regensburg kreuzen sich mehrere Radtrassen und die Beschilderung ist zwar vorhanden, aber kaum zu unterscheiden.
Auf meinem Weg aus der Stadt fiel mir der enorme Geräuschpegel auf, dem die Städter ständig ausgesetzt sind. Auf dem Donauradweg hört man nur noch die Vögel zwitschern und die Reifen surren. Was tun wir uns da nur andauert an!
Das Wetter war heute sehr angenehm und sonnig. Wenn ich der Anzeige an einer Apotheke glauben kann, waren es achtzehn Grad, es fühlte sich aber wärmer an. Die Donau schlängelt sich durch die Landschaft und ich mäanderte auf meist guten Radwegen einfach mit.
Ab und zu verfuhr ich mich trotzdem, aber es war nicht dramatisch. Heute kamen mir viele Radler entgegen, oft auch mit Kindern. Die Strecke war zu großen Teilen familientauglich.
Das Grußverhalten war sehr unterschiedlich. Vom förmlichen "Grüß Gott!" über "Servus", " Hallo", "Gruaß di" bis grußlos war heute alles dabei.
Wie geplant, bin ich heute im "Spitzbuam" in Attenkirchen gelandet. Hätte ich noch mal nach der Entfernung gesehen, hätte ich mit einer Runde ums Dorf die 100 voll machen können.
Die Spitzbuam saßen schon auf der Terrasse und tranken Bier. Wir unterhielten uns kurz und als die Rede auf Potsdam kam, fragte doch tatsächlich einer, ob das Hotel noch steht!
Die meisten waren mit dem Auto da und ich bin ganz froh, dass man hier meistens auf separaten Fahrradwegen fahren kann ...
Morgen gehts durch München nach Wolfratshausen. Ob ich mir den Marienplatz für ein Foto antue, weiss ich noch nicht.
Danach wird es ernst. Du hast völlig recht, Christian, das Höhenprofil nötigt Respekt ab. Soviel ich weiss, gibts keine Schleichwege, aber man kann sich mitsamt Fahrrad per Zug direkt bis zum Brennerpass bringen lassen.
Das habe ich aber nicht vor.
Natürlich habe ich ein bisschen Bammel davor, aber ich fahr da hoch! Ich werde mir das in homöopathische Häppchen teilen.
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein relativ flaches Profil auch sehr schlauchen kann, nämlich, wenn ein kurzer steiler Berg nach dem anderen kommt. Lange gleichmäßige Steigungen kann man dagegen ganz gut bewältigen.
Also, ich fahre einfach hin und dann werde ich sehen. Geschummelt wird jedenfalls nicht.
Heute macht mir erst mal der Kirchturm direkt vor dem Dachfenster mehr Sorge. Es wird nämlich zu jeder Viertelstunde geglockt, und das die ganze Nacht hindurch ...
Heute ging es nach dem Ruhetag wieder los. Es fühlt sich alles wieder ganz neu an.
Mangels Thermometer frage ich meine App und bin irritiert:
Also ziehe ich Beinlinge und eine Jacke an. Als ich endlich aufbrechen, hat die Sonne schon fleißig gearbeitet und nach einigen Kilometern lege ich alles wieder ab.
Sehr nervend ist es, aus größeren Städten den richtigen Weg heraus zu finden. In Regensburg kreuzen sich mehrere Radtrassen und die Beschilderung ist zwar vorhanden, aber kaum zu unterscheiden.
Auf meinem Weg aus der Stadt fiel mir der enorme Geräuschpegel auf, dem die Städter ständig ausgesetzt sind. Auf dem Donauradweg hört man nur noch die Vögel zwitschern und die Reifen surren. Was tun wir uns da nur andauert an!
Das Wetter war heute sehr angenehm und sonnig. Wenn ich der Anzeige an einer Apotheke glauben kann, waren es achtzehn Grad, es fühlte sich aber wärmer an. Die Donau schlängelt sich durch die Landschaft und ich mäanderte auf meist guten Radwegen einfach mit.
Ab und zu verfuhr ich mich trotzdem, aber es war nicht dramatisch. Heute kamen mir viele Radler entgegen, oft auch mit Kindern. Die Strecke war zu großen Teilen familientauglich.
Das Grußverhalten war sehr unterschiedlich. Vom förmlichen "Grüß Gott!" über "Servus", " Hallo", "Gruaß di" bis grußlos war heute alles dabei.
Wie geplant, bin ich heute im "Spitzbuam" in Attenkirchen gelandet. Hätte ich noch mal nach der Entfernung gesehen, hätte ich mit einer Runde ums Dorf die 100 voll machen können.
Die Spitzbuam saßen schon auf der Terrasse und tranken Bier. Wir unterhielten uns kurz und als die Rede auf Potsdam kam, fragte doch tatsächlich einer, ob das Hotel noch steht!
Die meisten waren mit dem Auto da und ich bin ganz froh, dass man hier meistens auf separaten Fahrradwegen fahren kann ...
Morgen gehts durch München nach Wolfratshausen. Ob ich mir den Marienplatz für ein Foto antue, weiss ich noch nicht.
Danach wird es ernst. Du hast völlig recht, Christian, das Höhenprofil nötigt Respekt ab. Soviel ich weiss, gibts keine Schleichwege, aber man kann sich mitsamt Fahrrad per Zug direkt bis zum Brennerpass bringen lassen.
Das habe ich aber nicht vor.
Natürlich habe ich ein bisschen Bammel davor, aber ich fahr da hoch! Ich werde mir das in homöopathische Häppchen teilen.
Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein relativ flaches Profil auch sehr schlauchen kann, nämlich, wenn ein kurzer steiler Berg nach dem anderen kommt. Lange gleichmäßige Steigungen kann man dagegen ganz gut bewältigen.
Also, ich fahre einfach hin und dann werde ich sehen. Geschummelt wird jedenfalls nicht.
Heute macht mir erst mal der Kirchturm direkt vor dem Dachfenster mehr Sorge. Es wird nämlich zu jeder Viertelstunde geglockt, und das die ganze Nacht hindurch ...
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