Klöden-Borna 107,5km
Nach einem reichlichen Frühstück ging es heute etwas früher los. Zunächst setzte ich mit der Fähre auf die andere Elbseite über.
Viele kleine verschlafene Nester lagen am Weg. Ich war schon froh einen Bäcker zu finden, bei dem ich etwas für unterwegs kaufen konnte.
Ein Bistro mit blinden Scheiben hatte den launigen Spruch "Täglich Freibier außer heute".
Anschließend nahm ich die Fähre über die Mulde als einziger Passagier - reiner manueller Betrieb by Handschuh!
Wälder gab es nun kaum noch, meistens von Feldern gesäumtes hügliges Land und viel Gegenwind. Ich glaube, das war ideales Segelwetter, aber kein Wasser in der Nähe. Für mich war das sehr anstrengend. Zum Glück fuhr ich viel Zickzack und hatte in seltenen Fällen auch mal Rückenwind.
So gleicht sich alles im Leben wieder aus.
Leipzig habe ich inzwischen erfolgreich umschiffte, von Weitem habe ich es aber gesehen.
An Naunhof bin ich knapp vorbei geschrammt.
Kurz vor Borna (würden Autofahrer sagen), es waren ungefähr noch 30km, fiel mir ein Ortsname auf:
Diese Sachsen! Charly schrieb sich doch ganz anders.
Als ich nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchte, fiel mir schon Pfingsten auf die Füße. Per Telefon wurde mir mitgeteilt, dass schon heute das gesamte Wochenende ausgebucht sei. Schlechte Zeiten für Spontanität.
Glücklicherweise konnte ich über Booking.com noch eine preiswerte Unterkunft von unterwegs buchen.
Ich ahnte nicht, dass ich damit auch das Highlight des Tages gewann.
Als ich um 18 Uhr in den Innenhof der Pension Borna kam, saßen dort zwei Jungs und und übten Gitarrespielen, im Pavillon ebenso. Auf meine Frage, wo der Chef sei, zeigten sie zu einem weiteren Gebäude. Zwischen Elektronik und Musikinstrumenten stand er mit der Panflöte und instruierte eine Schülerin. "Nebenbei" hat Ernest Giolbas nämlich noch eine Musikschule.
Als ich nach dem Abendessen im Hof saß und mein Blog schreiben wollte, hatte ich erst ein längeres Gespräch mit einem Monteur aus Stralsund.
Dann kam der Chef und durch eine große Fotografie an der Wand, die ihn auf Machu Picchu zeigte, kam unser Gespräch auf Peru, das er einige Jahre nach uns besucht hatte.
Zuletzt führte er mich in sein Studio, warf die Geräte an und gab mir ein Privatkonzert auf der Panflöte und einer südamerikanischen Bambusflöte.
Das war sehr beeindruckend. Auch deshalb ist Reisen so schön ...
Beendet wurde es später durch einen Anruf seiner Frau.
Eigentlich wollte ich schon längst schlafen, aber das musste noch in mein Blog.
Übrigens kann jetzt jeder ohne irgendwelche Anmeldungen kommentieren (als Anonym).
Nach einem reichlichen Frühstück ging es heute etwas früher los. Zunächst setzte ich mit der Fähre auf die andere Elbseite über.
Viele kleine verschlafene Nester lagen am Weg. Ich war schon froh einen Bäcker zu finden, bei dem ich etwas für unterwegs kaufen konnte.
Ein Bistro mit blinden Scheiben hatte den launigen Spruch "Täglich Freibier außer heute".
Anschließend nahm ich die Fähre über die Mulde als einziger Passagier - reiner manueller Betrieb by Handschuh!
Wälder gab es nun kaum noch, meistens von Feldern gesäumtes hügliges Land und viel Gegenwind. Ich glaube, das war ideales Segelwetter, aber kein Wasser in der Nähe. Für mich war das sehr anstrengend. Zum Glück fuhr ich viel Zickzack und hatte in seltenen Fällen auch mal Rückenwind.
So gleicht sich alles im Leben wieder aus.
Leipzig habe ich inzwischen erfolgreich umschiffte, von Weitem habe ich es aber gesehen.
An Naunhof bin ich knapp vorbei geschrammt.
Kurz vor Borna (würden Autofahrer sagen), es waren ungefähr noch 30km, fiel mir ein Ortsname auf:
Diese Sachsen! Charly schrieb sich doch ganz anders.
Als ich nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchte, fiel mir schon Pfingsten auf die Füße. Per Telefon wurde mir mitgeteilt, dass schon heute das gesamte Wochenende ausgebucht sei. Schlechte Zeiten für Spontanität.
Glücklicherweise konnte ich über Booking.com noch eine preiswerte Unterkunft von unterwegs buchen.
Ich ahnte nicht, dass ich damit auch das Highlight des Tages gewann.
Als ich um 18 Uhr in den Innenhof der Pension Borna kam, saßen dort zwei Jungs und und übten Gitarrespielen, im Pavillon ebenso. Auf meine Frage, wo der Chef sei, zeigten sie zu einem weiteren Gebäude. Zwischen Elektronik und Musikinstrumenten stand er mit der Panflöte und instruierte eine Schülerin. "Nebenbei" hat Ernest Giolbas nämlich noch eine Musikschule.
Als ich nach dem Abendessen im Hof saß und mein Blog schreiben wollte, hatte ich erst ein längeres Gespräch mit einem Monteur aus Stralsund.
Dann kam der Chef und durch eine große Fotografie an der Wand, die ihn auf Machu Picchu zeigte, kam unser Gespräch auf Peru, das er einige Jahre nach uns besucht hatte.
Zuletzt führte er mich in sein Studio, warf die Geräte an und gab mir ein Privatkonzert auf der Panflöte und einer südamerikanischen Bambusflöte.
Das war sehr beeindruckend. Auch deshalb ist Reisen so schön ...
Beendet wurde es später durch einen Anruf seiner Frau.
Eigentlich wollte ich schon längst schlafen, aber das musste noch in mein Blog.
Übrigens kann jetzt jeder ohne irgendwelche Anmeldungen kommentieren (als Anonym).
Schön, dass wir wieder mitlesen können. Wir freuen mit dir über die Musik. Joyeuse Pentecôte
AntwortenLöschenUCC